Unser engagierter Berufspraktikant Simon hatte letzte Woche mit Hrn. Philipp Einecke, dem Geschäftsführer von Marketing Constructor GbR Einecke & Giesche im Zuge seines Berufspraktikums und seiner Bachelorarbeit, ein sehr interessantes Interview:
Simon Derflinger: Danke, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben, Hr. Einecke. Im Zuge des 6. Semester meines ebusiness Studiums beschäftige ich mich mit Online-Reputation-Management. Damit einhergehend verfasse ich zu diesem Thema eine wissenschaftliche Arbeit. Seit einigen Monaten setze ich mich nun mit ORM auseinander. Was war für Sie ausschlaggebend, dass Sie sich mit dieser Thematik beschäftigen?
Philipp Einecke: Statistiken beweisen immer wieder sehr eindrucksvoll, welche Rolle die öffentliche Darstellung einer Person nicht nur beim beruflichen Vorwärtskommen spielt. Auch in meinem Bekanntenkreis finden sich solche Beispiele, wie der Ruf eines gesamten Unternehmens oder einzelner seiner Mitarbeiter sich auf eigentlich unbeteiligte Personen auswirken kann. Das zeigt, dass jeder Mensch davon betroffen sein kann. Es ist interessant, zu sehen, welche Verflechtungen durch die Verbreitung von Nachrichten sich einerseits von selbst ergeben und welche Zusammenhänge die Menschen herstellen, die negative Darstellungen von Firmen oder Personen lesen. Es ist eine Eigenart des Menschen, vom Kleinen auf das große Ganze zu schließen und umgekehrt Einschätzungen einer größeren Gruppe auf jedes einzelne Mitglied zu übertragen. Es ist eine echte Herausforderung Möglichkeiten zu finden, wie man diesen Denkmechanismus der Menschen wirksam durchbrechen kann.
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Simon Derflinger von der Fachhochschule Steyr (Studiengang e-business) führte im Zuge seines Berufspraktikums ein sehr interessantes Interview mit dem CEO von Revolvermänner, Herrn Christian Scherg:
Simon Derflinger: Danke, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben, Hr. Scherg. Da ich mich dieses Semester in meinem Studium intensiv mit ORM auseinander setze und ich dazu eine wissenschaftliche Arbeit verfasse, möchte ich Sie fragen, wann Sie sich zum ersten Mal mit Reputation Management im Onlinebereich befasst haben. Was war für Sie der ausschlaggebende Punkt?
Christian Scherg: Wir haben uns schon vor Jahren mit dem Thema Online-Reputation-Management beschäftigt. Für uns war klar, dass das Internet eine ganz eigene Wahrnehmung schafft, die nicht so einseitig strukturiert ist, wie beispielsweise durch das Medium Fernsehen. Das Internet bedient sich einer ganz eigenen Architektur von Realität, in der klassische Werbebotschaften gleichwertig mit der subjektive Wahrnehmung von Kunden und aktuellen Berichterstattungen ein facettenreiches Bild zeichnen. Wir als Nutzer entscheiden nach Plausibilität und persönlicher Disposition welchen Informationen wir die größte Gewichtung beimessen. Die Darstellung von Unternehmen ist somit zu allen Seiten hin komplexer geworden und setzt sich aus mehr Faktoren zusammen. Menschen streben nach einer möglichst objektiven Sicht und setzen diese aus vielerlei subjektiv geprägten Informationen zusammen. Hier beginnt professionelles Reputations Management. Kundenmeinung, Kritik und Verfehlungen sind kein unkontrolliertes Risiko, keine Störfaktoren, wenn Sie in die Unternehmenskommunikation integriert werden. Es geht darum, offen und transparent Akzeptanz und Identifikationen zu schaffen, anstelle sich mit aller Macht gegen jede Art von Außeneinflüsse abzugrenzen. Andererseits ist auch mehr Vorsicht und Sensibilität gefragt, da die Halbwertzeit von Informationen durch das Internet weitaus höher geworden ist.
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