Hier ein weiterer Vortrag live von der PubCon in Las Vegas von Brian Massey. Er nennt sich den “Social Media Scientist”, ist Autor von ConversionScientist.com und schreibt bei ClickZ.com oder SearchEngineLand.com

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Ob Social Media wirklich gut für Customer Care ist und ob wir wirklich mit unseren Kunden über unsere Marke diskutieren wollen? Das interessiert Brian Massey eigentlich nicht – Social Media muss dem Unternehmen Conversions bringen. Er betont außerdem, Social Media ist NICHT kostenlos – man muss Zeit & Energie reinstecken. Ob Social Media wirklich mehr Umsatz bringt, muss man erst einmal unter Beweis stellen. Nur weil man Social Media macht, heißt das noch lange nicht, dass man darüber auch Umsatz generiert.

Social Media Verantwortliche haben wenig Daten zur Verfügung. Also muss man 1.) diese Daten messbar machen und 2.) andere/zusätzliche Conversions festlegen, als in Kanälen, wie z.B. Suchmaschinen Marketing. Drei mögliche Arten von Conversions von Social Landing Pages:

  1. Zuerst muss man die User als Fan oder Follower gewinnen
  2. Danach soll man es schaffen, dass User eine (gute) Meinung über mein Produkt bzw. meine Dienstleistung haben
  3. Und abschließend sollen die Leute auch noch über einen (positiv) sprechen, Beiträge liken oder Kommentare schreiben.

Es gibt zwei Möglichkeiten für Social Media Landingpages: On-Network & Off-Network Social Landing Pages – also innerhalb sozialer Netzwerke, wo man wenig Einfluss auf die Gestaltung hat bzw. außerhalb sozialer Netzwerke, die man selbst beeinflussen kann.

On-Network Social Landing Pages sind Landingpages in sozialen Netzwerk. Sie schaffen Vertrauen weil sich die User damit auskennen, eingebaute Tools werden zur Verbreitung genutzt bzw. bieten eine einfache Möglichkeit für Kommentare:

  • Zappos.com ist ein gutes Beispiel für gute Conversions. Sie nutzen Welcome Page mit Fan Gating, schreiben gute Beiträge die die Leute zum Liken, Teilen & Kommentieren animieren. Auf der Webseite selbst können die Leute dann die Produkte kaufen.
  • Auch Business Networks, wie Linkedin, XING & Co sollen Call-to-Actions beinhalten!
  • Twitter ist keine sehr gute Landingpage – man hat wenig Möglichkeit, Actions zu setzen.
  • Auch Google+ kann man für Conversions nutzen. Ein gutes Beispiel ist Chris Brogan – er schafft es, einen Newsfeed zum Leben zu erwecken. Er bringt die Leute von Google+ auf seine Webseite und dort kann man Guidelines downloaden odere ihn als Sprecher buchen.

Off-Network Social Landing Pages bieten mehr Kontrolle für Conversions und bessere Analyse Tools, dafür kann man die “Witterung” schnell verlieren. Blogs vermitteln z.B. Content, bewegen zum Lesen bzw. Kommentieren und beeinflussen Meinungen – man muss den Usern auch die Möglichkeit geben, mit dem Blog zu interagieren. Zusätzlich kann man die Leute zum Newsletter/RSS-Feed bewegen

Möglichkeiten zur Messung von Social Media Conversions:

  • Suchmaschinen Alerts (Technorati, Google Blog Search)
  • Link Tagging: Google Analytics
  • Social “Listening” Services: Trackur, Radian6, Techrigy, BuzzStream
  • URL Shorteners mit Metriken: Bit.ly & Budurl.com
  • Aktivitäten auf Social Landing Pages: WordPress, Facebook Pages, LinkedIn Groups

Conclusio: Social Media soll Reaktionen auslösen & das soll so gut wie möglich messbar sein! Die Social Media Strategie kann sich nur um Content drehen und NICHT um Conversions – Conversions sind die Auswirkung von gutem Content.

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