Archiv für die Kategorie: “interview”

Der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, spricht in einem 30-Minuten-Interview mit Business Insider sehr enspannt über die Entstehung von Facebook und wie es zur Idee kam.

Wie den meisten bekannt, wurde Facebook in erster Linie für die Vernetzung der Studenten von Harvard gestaltet, damit die Studenten vernetzt sein können – daraus wurde ein Unternehmen gegründet. Heute hat Facebook weltweilt über 250 Mio. User.

Die erste Version von Facebook wurde von Mark Zuckerberg (damals 19 Jahre) in 2 Wochen erstellt – das war aber nicht das erste Projekt von Zuckerberg, das er Quick-and-Dirty umgesetzt hat, aber das erfolgreichste ;-) danach ging er zur Weiterentwicklung von Facebook mit einigen Leuten in den Ferien nach Kalifornien … das erste Semester wurde ausgesetzt und danach das zweite Semester, bis sie zu dem Punkt kamen, dass er von Harvard ausstieg, um sich auf Facebook zu konzentrierten.

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Unser engagierter Berufspraktikant Simon hatte letzte Woche mit Hrn. Philipp Einecke, dem Geschäftsführer von Marketing Constructor GbR Einecke & Giesche im Zuge seines Berufspraktikums und seiner Bachelorarbeit, ein sehr interessantes Interview:

Simon Derflinger: Danke, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben, Hr. Einecke. Im Zuge des 6. Semester meines ebusiness Studiums beschäftige ich mich mit Online-Reputation-Management. Damit einhergehend verfasse ich zu diesem Thema eine wissenschaftliche Arbeit. Seit einigen Monaten setze ich mich nun mit ORM auseinander. Was war für Sie ausschlaggebend, dass Sie sich mit dieser Thematik beschäftigen?

Philipp Einecke: Statistiken beweisen immer wieder sehr eindrucksvoll, welche Rolle die öffentliche Darstellung einer Person nicht nur beim beruflichen Vorwärtskommen spielt. Auch in meinem Bekanntenkreis finden sich solche Beispiele, wie der Ruf eines gesamten Unternehmens oder einzelner seiner Mitarbeiter sich auf eigentlich unbeteiligte Personen auswirken kann. Das zeigt, dass jeder Mensch davon betroffen sein kann. Es ist interessant, zu sehen, welche Verflechtungen durch die Verbreitung von Nachrichten sich einerseits von selbst ergeben und welche Zusammenhänge die Menschen herstellen, die negative Darstellungen von Firmen oder Personen lesen. Es ist eine Eigenart des Menschen, vom Kleinen auf das große Ganze zu schließen und umgekehrt Einschätzungen einer größeren Gruppe auf jedes einzelne Mitglied zu übertragen. Es ist eine echte Herausforderung Möglichkeiten zu finden, wie man diesen Denkmechanismus der Menschen wirksam durchbrechen kann.

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Simon Derflinger von der Fachhochschule Steyr (Studiengang e-business) führte im Zuge seines Berufspraktikums ein sehr interessantes Interview mit dem CEO von Revolvermänner, Herrn Christian Scherg:

Simon Derflinger: Danke, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben, Hr. Scherg. Da ich mich dieses Semester in meinem Studium intensiv mit ORM auseinander setze und ich dazu eine wissenschaftliche Arbeit verfasse, möchte ich Sie fragen, wann Sie sich zum ersten Mal mit Reputation Management im Onlinebereich befasst haben. Was war für Sie der ausschlaggebende Punkt?

Christian Scherg: Wir haben uns schon vor Jahren mit dem Thema Online-Reputation-Management beschäftigt. Für uns war klar, dass das Internet eine ganz eigene Wahrnehmung schafft, die nicht so einseitig strukturiert ist, wie beispielsweise durch das Medium Fernsehen. Das Internet bedient sich einer ganz eigenen Architektur von Realität, in der klassische Werbebotschaften gleichwertig mit der subjektive Wahrnehmung von Kunden und aktuellen Berichterstattungen ein facettenreiches Bild zeichnen. Wir als Nutzer entscheiden nach Plausibilität und persönlicher Disposition welchen Informationen wir die größte Gewichtung beimessen. Die Darstellung von Unternehmen ist somit zu allen Seiten hin komplexer geworden und setzt sich aus mehr Faktoren zusammen. Menschen streben nach einer möglichst objektiven Sicht und setzen diese aus vielerlei subjektiv geprägten Informationen zusammen. Hier beginnt professionelles Reputations Management. Kundenmeinung, Kritik und Verfehlungen sind kein unkontrolliertes Risiko, keine Störfaktoren, wenn Sie in die Unternehmenskommunikation integriert werden. Es geht darum, offen und transparent Akzeptanz und Identifikationen zu schaffen, anstelle sich mit aller Macht gegen jede Art von Außeneinflüsse abzugrenzen. Andererseits ist auch mehr Vorsicht und Sensibilität gefragt, da die Halbwertzeit von Informationen durch das Internet weitaus höher geworden ist.
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Wir hatten die Möglichkeit, dem Google Chef von Österreich einige Fragen über Suchmaschinenmarketing und Online Marketing in Österreich zu stellen. Außerdem haben wir ihn auf die Verzögerung des Baubegins im Datencenter in Kronstorf angesprochen, nimmt er auch zum Werbemarkt in Österreich Stellung und abschließend gibt es Dr. Karl Pall im Wordrap. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Hören oder Lesen.

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Thomas Fleischanderl: Herr Pall, Sie sind seit 2007 als Country Manager von Google Österreich aktiv – wenn Sie die letzten beiden Jahre Revue passieren lassen, welche Erfolge konnten Sie in Österreich verzeichnen?

Dr. Karl. Pall / Quelle: APA

Karl Pall: Wir haben bereits 2006 die Österreichniederlassung eröffnet, also 1 Jahr schon früher und sind jetzt im 3. Jahr unterwegs. Ich glaube, das Größte und Wesentlichste war eine gewisse Bewusstseinsbildung in einem neuen Marketingsegment zu machen – eine komplett neue Definition von Marketing einfach auch zu implementieren. Wenn ich das jetzt qualitativ ausdrücke, ich werde weniger oft gefragt – im Vergleich zu früher – worüber Google eigentlich sein Geld verdient und das ist vielleicht ein kleiner Indikator dafür, dass es sich schon ein bisschen herumgesprochen hat. Wenn man es sehr stark formulieren würde, würde ich sagen es ist „Evangelisierung“, aber in Wahrheit geht’s um die Bewusstseinsbildung, dass man hier Kommunikationsmaßnahmen ganz neu definiert, dass heute nicht mehr nur in Zielgruppen gesprochen wird und in Kontaktchancen, sondern wirklich in Fakten, in Klicks und damit auch in Actions und Aktionen, in der Form, dass letztendlich auch Käufe getätigt  werden – und das glaube ich, ist uns gelungen.

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