Hier ist der dritte Teil des Interviews mit Robert Basic, eine Inhaltsübersicht gibt es im Intro-Post.

Online-Marketing-Blog.at: In Österreich ist das Thema Blog bzw. Corporate Blog eben noch nicht so verbreitet. Wie wird es sich deiner Meinung nach in Zukunft entwickeln?

Robert Basic: Ja, das ist weltweit zu beobachten, dass die Firmen große Schwierigkeiten haben mit den Blogs überhaupt irgendwas anzufangen und es sind immer noch nach wie vor wahnsinnig wenig Firmen die bloggen – wenn du überlegst, wie viel Mitarbeiter es weltweit gibt. Allein in Deutschland sind es glaub ich 30 bis 40 Millionen Angestellte. In Österreich weiß ich es nicht, da werden es auch ein paar Millionen sein und wenn du das dann auf die Firmenebene beziehst, was könnte denn der Mitarbeiter im Internet tun, wie könnte er zu Wort kommen, um die Firma vielleicht transparenter darzustellen, besser darzustellen, für Personalfragen da zu sein. Man kann ja auch der Firma mal zeigen wie sie aufgebaut ist, relativ einfach, um neue Mitarbeiter zu generieren.

Macht man eigentlich alles nicht, weil es irgendwie sehr schwer fällt – oft weg von der privaten Art im geschäftlichen Bereich zu bloggen […]. Man stellt sich da schon irgendwie komisch an und das ist eigentlich relativ banal im Blog über die Firma irgendwas zu schreiben was die Leute interessiert. Es gibt genug draußen, die sich für irgendwas im Firmenbereich interessieren. Das ist eigentlich überhaupt kein Thema, wundert mich. Also die Zugänglichkeit eines Blogs ist relativ schwer und ist in Österreich nicht anders als in Deutschland und das ist eine unglaublich zähe Geschichte – die meisten entdecken es nicht für sich. Es geht momentan mehr in die Richtung, seit Jahren eigentlich schon, ja gut, wenn es nicht so ein high-frequency-Blog sein muss, wo du wahnsinnig viel schreibst, dann nutz das doch wenigsten für Suchmaschinenoptimierung. Da kannst du dich sehr schön in Google platzieren mit deinen Keywords, also mit deinen Stichworten oben platziert sein, um besser gefunden zu werden. Ich glaub man sieht es mehr auf dieser technischen Ebene, als sich tatsächlich im Internet im Dialog mit dem Kunden – um den es ja eigentlich dann geht – einzulassen. Schade, aber so ist es halt.

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